Monatsarchiv: Juni 2012

Philosophische Magazine

Erstes Beispiel Brauchen wir eine neue „Zeitschrift für Philosophie“ – äh, Entschuldigung: ein neues „Magazin“ für Philosophie?  Es kommt darauf an, was man unter ‚Philosophie‘ versteht. Statt darüber vorher nachzudenken oder zu diskutieren (z.B. mit der zukünfitgen Zielgruppe), dekretiert man … Weiterlesen

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Politisches Establishment und Wissenschaftskritik

Im neuen Heft von „Konkret. Politik & Kultur“ (6/2012) schreibt Kendra Briken unter der Überschrift „Die Banalität des Blöden“ eine Kolumne über die Politik unserer Familienministerin Kristina Schröder (der Text ist leider online nicht abrufbar, nur eine allgemeine Liste: http://www.konkret-magazin.de/hefte/aktuelles-heft.html). … Weiterlesen

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Ein gutes Lebens-Motto?

Ein gutes Lebens-Motto könnte lauten: „Bene qui latuit, bene vixit“. Es zierte hier für einige Zeit meinen Blog als eine Art Slogan. Es stammt von Ovid: „Wer sich gut verborgen hat, hat gut gelebt.“, und wird im Allgemeinen als Variante … Weiterlesen

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Die Sprache der Kindheit

Ein schönes Zitat von Merleau-Ponty, das ich vor kurzem während der Vorbereitungsarbeiten für einen Vortrag gefunden habe: „Der Übertritt von der Kindheit ins Erwachsenenalter bedeutet (…) nicht nur den Übergang von Unkenntnis zum Wissen, sondern ebenfalls den Übergang von einem … Weiterlesen

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Philosophie studieren?

Unter dem Link http://blog.dasmagazin.ch/2012/05/08/philosophie-studieren/ fordert Thomas Zaugg dazu auf, Philosophie zu studieren, unter anderem mit einigen problematisierenden Hinweisen auf die BA-/MA-Studiengänge an den Universitäten. Mir ist diese Haltung aber noch viel zu affirmativ. Fakt ist: Mit einem BA-/MA-Programm kann man … Weiterlesen

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Punk oder Das Leben der Vergangenheit

Das wahre Leben ist das Leben der Vergangenheit. Ungefähr in diesem Sinne heißt es bei Merleau-Ponty mit Bezug auf Proust: „die wahren Weißdornhecken sind die Weißdornhecken der Vergangenheit“ (Das Sichtbare und das Unsichtbare, München 1986, S. 307). – Aber warum … Weiterlesen

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Lebensplan

„Um große Dinge zu erreichen, sind zwei Dinge nötig: ein Plan und zu wenig Zeit.“ (Leonard Bernstein) Das ist doch ermutigend: Für meinen Lebensplan hatte ich bisher immer zu wenig Zeit. Vielleicht kommt deshalb doch noch etwas Großes dabei heraus.

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Kunst der Dialektik

Es ist die Natur des Wissens, nicht zu wissen, und es ist die Kultur des Nicht-Wissens, doch zu wissen. Die Kunst dieser Kultur, die keine sophistische, sondern eine phi­lo­so­phi­sche Kunst ist, die keiner Idee, sondern einem Ideal folgt, heißt Dialektik.

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Am Anfang steht die Frage nach der Zeit

Unsere Tage altern und vergehen, aber wir wissen nicht, wie uns geschieht. Sich mit diesem Nichtwissen zu beschäftigen heißt, den Versuch zu unternehmen, das Rätsel der Zeit zu lösen. Das ist eine philosophische Aufgabe, der sich die Menschen seit Jahrtausenden … Weiterlesen

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